einzigartige worte
Die Agentur mit Spirit

Texte - Gedichte

Impuls - Inspiration
 


Berührende Begegnungen

Regentropfen spielen mit dem Wind. Sonnenstrahlen streicheln sanft die Haut.

Herbstlaub küsst die nasse Erde.Tautropfen tanzen auf dem Grashalm.

Tränen auf der Wange. Lachen in den Augen.

Hände eng verschlungen. Worte zur rechten Zeit.

Gefühle pulsieren durch das Herz. Berührungen. Begegnungen.

In jeder Berührung ist Leben.

Das Leben

ist berührende Begegnung.


 

In der Begegnung der Mitte

Was ist im Leben schon normal? Was ist ver-rückt, vielleicht nicht an seinem gewohnten Platz?

Sind wir alle normale Verrückte oder verrückte Normale? Das Leben ist manchmal ziemlich normal und es kann eben auch ziemlich verrückt sein.

Es hält sich prinzipiell nicht an Spielregeln. Es lebt einfach - mit uns. Auf den Standpunkt kommt es an.

Sind wir auf der Sonnenseite des Lebens oder in seinem Schatten. Die Frage ist, was wir sehen.

Glück, Erfolg und Gesundheit oder Elend, Sorgen und Krankheit?

All das ist normal und all das kann auch ver-rückt sein.

Denn wir haben immer von allem etwas.

Wie wir es betrachten, macht den Unterschied. Denn es gibt immer zwei Seiten:

Kopf und Bauch. Nachdenken und Meditieren.

Sonne und Mond. Licht und Schatten.

Ebbe und Flut. Himmel und Erde.

Mars und Venus. Yin und Yang.

Linke und rechte Gehirnhälfte. Strukturiert und kreativ.

Lärm und Stille. Angst und Mut.

Loslassen und Empfangen. Gesundheit und Krankheit.

Mikrokosmos und Makrokosmos. Wissenschaft und Spiritualität.

Normal und verrückt.

Erst durch das Gegenstück erfahren wir die Verbundenheit und den Sinn.

Aber in der Begegnung der Mitte findet das Leben, findet Heilung statt.


Der Kern

Endlich angekommen. Angekommen bei mir. Angekommen in mir,

in meiner Wahrheit. in meiner Essenz.

Alle Hüllen und Begrenzungen fallen ab.

Das Wirkliche und Wesentliche treten hervor. Eben der wahre Kern.

Nur scheinbar ist er schutzlos. Ohne die schützenden Schichten und Mauern von

Stolz und Neid, Ängsten und Zweifel,

Trauer und Mutlosigkeit bleibt – der wahre Kern.

Der wahre Kern ist be-freit und leicht.

In der Freiheit erfährt er seine Stärke. Der wahre Kern ist die Essenz.

Und die Essenz ist die Kraft, aus der wir leben.

Die Essenz ist das Kostbarste.

Das Göttliche in mir.


Begreifen und Verstehen

Ich möchte es be-greifen.

Damit ich es begreifen kann, möchte ich es am liebsten anfassen – das Unbegreifliche.

Mit meinen eigenen Händen fassen und spüren, wie es sich anfühlt, wie es zu mir spricht.

Was es mir zu sagen hat. Unser Verstand will es verstehen.

Doch es ist ein Prozess, der im tiefsten Innersten stattfindet.

Dazu brauchen wir unser Herz. Erst wenn wir das Un-Begreifliche fühlen,

kann das „un“ verschwinden. Dann werden Geist und Seele berührt.

Lautlos und still und doch spürbar.

Hat ver-stehen etwas mit stehen zu tun? Hat es damit zu tun, dass wir aufrecht stehen sollen,

verankert in der Erde und den Kopf aufrecht gen Himmel gerichtet?

Wenn wir es verstanden haben, können wir aufrichtig sein. Wenn wir es begriffen haben, werden wir selbst berührt.

Das Leben begreifen heisst das Leben in sich spüren.

Vom Leben berührt werden.


 

Verbundenheit

Ich begegne mir. Suche mich, meine Mitte.

Sehe Schwäche. Spüre Angst. Entdecke Verzweiflung.

Ich verbinde mich mit mir. Finde mich, meine Mitte.

Sehe meine Wahrheit. Spüre meine Kraft.

Entdecke meine Zuversicht. Da bin ich zu Hause.

Verbinde Alles Sichtbare, Spürbare meines Selbst

mit der Vollkommenheit des Allumfassenden.

Ich begegne mir. Verbinde mich mit meiner Mitte.

In mir ist Verbundensein.

Für immer.


Mein Engel

Bist du der sanfte Windhauch deines leisen Flügelschlags in meinem Haar?

Bist du das freundliche Lächeln meines Gegenübers, welches mein Herz erwärmt?

Bist du die zarte Berührung mit deinem seidigen Gewand wie eine streichelnde Hand?

Wer bist du?

Du bist die Stimme, die mir liebevoll antwortet.

Du bist das tiefe Vertrauen, das in mir wachsen kann.

Du bist die Stille und schenkst mir Frieden.

Du bist die allumfassende Liebe, die in mich einströmt

und mich unendlich erfüllt.

Da bist du, mein Engel.

Lass mich dich spüren.

Komm und beschütze mich.

Engelsgleich.

 


 

Was ist Liebe?

Jeden Morgen in den Spiegel schauen, sich anlächeln und vollkommen zufrieden mit sich sein.

Sich an einem Sonnenaufgang erfreuen und dieses Gefühl bis zum Sonnenuntergang in sich tragen.

Einem fremden Menschen ein Lächeln schenken und ihn an der Hand halten – einfach so.

Eine Umarmung schenken, die auf beiden Seiten Energie strömen lässt.

An einem scheinbar und erstmal hoffnungslosen Tag einen Funken des Glücks erhaschen und diesen gleich weiter verschenken.

Die Seele eines Menschen berühren. Von der Seele eines Menschen berührt werden.

Offene Ohren haben. Zuhören. Richtig zuhören. Offene Ohren geschenkt bekommen.

Eine starke Hand im Rücken verspüren. Unsichtbar, aber da. Kraftvoll da.

Musik ist Liebe. In jedem Ton steckt Liebe, die verbindet. Liebe ist wie Musik.

Glück ist Liebe. Liebe ist Glück.

Natur ist Liebe. Jede Blüte, jeder Halm, jedes Blatt ist Ausdruck vollkommener Liebe.

Jeder Flügelschlag eines Schmetterlings ist Liebe.

Gutes, lebendiges und Natur belassenes Essen ist Liebe.

Liebe ist…

Zuwendung   Zuneigung   Berührung

Fürsorge   Mitgefühl

Schönheit   Sanftmut

Freude  Lebenslust

Hoffnung  Kraft  Energie

Liebe ist einfach.

Liebe ist einfach da.

Bedingungslos.

 


 

Eintauchen in die Tiefe

In deine Augen tauche ich ein.

Deine Sicht kommt zum Vorschein und öffnet sich mir wie eine Blüte.

In deinen Mund tauche ich ein.

All deine Gedanken strömen hervor, die fest in dir verborgen sind.

In deine Haut tauche ich ein. Deine Gefühle werden von meinen Händen berührt und sind ehrlich und wahrhaftig.

In deine Seele tauche ich ein.

Dein Wesen breitet sich aus, verletzlich und zerbrechlich, zart und leise.

In der Tiefe deines Mensch-Seins tauche ich ein.

Deine Liebe empfängt und durchdringt mich, kostbar und schützend.

In der Tiefe liegt unsere Wahrheit.

In der Tiefe gibt es keine Zweifel.

In der Tiefe sind die Wurzeln sichtbar.

In der Tiefe spüre ich den Himmel und die Erde zwischen uns.

Lass uns eintauchen in die Tiefe unserer Liebe.


 

In der Fülle deiner Liebe

In der Fülle deiner Liebe kann ich mich satt essen.

In der Fülle deiner Liebe lasse ich mich sorglos treiben.

In der Fülle deiner Liebe kann ich niemals ertrinken.

Die Fülle deiner Liebe schenkt mir Luft zum Atmen, spendet klares Licht,

nährt meine Seele, berührt mein Herz.

Die Fülle deiner Liebe hüllt mich ein wie eine weiche, sanfte Wolke, schwebend und unbeschwert.

Die Fülle deiner Liebe macht mich stark

Und gibt mir Kraft.

In der Fülle deiner Liebe bin ich lebendig.

In der Fülle deiner Liebe spüre ich mich und komme an.

In der Fülle.

In Liebe.


 

Sehnsucht

Suche dich - diesen Teil von mir, der bei dir ist.

Wo ich mich erkenne und wieder finde.

Suche mich - diesen Teil von dir, der bei mir ist.

Wo ich dich erkenne und wieder finde. Suche uns.

Zwei Menschen, die sich sehnen nach der Seele im anderen,

um sich selbst wahrzunehmen und zu fühlen.

Sehnsucht sucht immer uns selbst. Sehnsucht verbindet uns mit dem Lieben in uns.

Sehnsucht macht lebendig.

Ich lasse sie zu - diese Sehnsucht, denn sie lässt mich den Sinn und die Wahrheit finden.

Das JA. Das DU und das ICH. Das WIR.

 


 

Geborgen sein

In der Natur will ich geborgen sein - Kraft schenkt mir ein alter, weiser Baum -

eine Wiese voller Blüten und Schmetterlinge drauf.

Im Schoß der Erde will ich geborgen sein - ihren Herzschlag hören undmich mit ihrer Fruchtbarkeit verbinden.

In deinem Lachen will ich geborgen sein - deine pure Freude und Lebenslust aufsaugen und mich darin federleicht betten.

In deinen Worten will ich geborgen sein - die Sprache deines Herzens füllt mein Innerstes und lässt mich tiefe Liebe spüren.

In deinem Schoß will ich geborgen sein. Mit dir zusammen will ich geborgen sein -

zwischen Himmel und Erde und unendlich beschützt.

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Stille

So still löst sich das Herbstblatt vom Ast.

Einen Sommer lang hat er es getragen, damit es nun die Erde nährt.

So still fällt der Regentropfen aus seiner Wolke.

Im Fallen freut er sich auf den fruchtbaren Boden.

So still ist der Blick zwischen Liebenden. Augenblicke voller Energie, die die Herzen berührt.

So still ist die schützende Hand der Mutter.

Zum Trost für ihr weinendes Kind, damit es Zuversicht findet.

So ist Stille.

Das Bedeutsame im Leben geschieht –

in Stille.

Aus der Stille bewegt sich das Leben.


 

Im Rhythmus des Lebens

Schon zu Anbeginn unseres Werdens leben wir im Rhythmus zweier Herzschläge.

Dem eigenen und dem steten Herzschlag der Mutter.

Im gleichmäßigen Rhythmus der Geburtswehen erblicken wir die Welt und finden von da an

zum eigenen Rhythmus des Lebens, unseres Seins.

Unser ganzer Körper ist ein einziger Rhythmus –

das Einatmen und Ausatmen, das fließende Blut durch unsere Adern, Muskeln und Nerven,

all das funktioniert rhythmisch.

So hat jede einzelne kleine Zelle

auf wunderbare Weise ihren eigenen schwingenden Rhythmus.

Kein Wunder, dass der Mensch krank wird,

wenn wir aus dem Rhythmus kommen und den Schwung verlieren.

Unsere Zellen geraten in Unordnung

und beklagen sich lautstark nach Wiederherstellung der Ordnung.

Das ganze Universum lebt im Rhythmus.

Sonne, Mond und die Sterne. Das Meer sowieso. Tag und Nacht, kalt und warm, hell und dunkel,

ein immerwährendes rhythmisches Wechseln.

Die Natur und seine Elemente lassen sich sowieso nicht aus dem Rhythmus bringen.

Wir alle spielen mit in diesem fantastischen Orchester – und jeder Mensch hat auf seine Weise Platz darin.

Sind wir mit einem Menschen im Rhythmus, spüren wir Vollkommenheit.

Ein Geben und Nehmen im himmlischen Rhythmus.

Im Rhythmus des Lebens.


 

Mut zu neuen Wegen

Neue Wege zu beschreiten erfordert Mut.

Es ist ein bloßes Ahnen, kein Wissen und kein Kennen. Nichts Vertrautes.

Unsichtbare Spuren, die noch nie zuvor gegangen sind.

Der erste zaghafte Schritt fordert am meisten.

Viel mehr als „nur“ Mut. Es ist das Vertrauen.

Somit das Loslassen aller Ängste und Zweifel und Beschränkungen.

Dann erst spüren wir die Verbundenheit mit der Quelle unseres Lebens.

Von dort erhalten wir einen unendlichen Reichtum an Mut geschenkt.

Einfach so. Einfach so können wir die Spuren des Mutes gehen.

Sie wandeln sich zu Spuren der Kraft und Stärke für die Wegstrecke des Lebens.

Sichtbare Spuren.

Nach einem guten Stück des neuen Weges blickt man zurück und erkennt die Verwandlung, die ist.

Die immer sein wird. Unent-weg-t. Wege eben.

Vertrauen ist der neue Weg und der Teil in uns, der immer ist.


Zuversicht

Zuversicht  angesichts Hoffnungslosigkeit.

Fast unmöglich, wenn man zusehen muss, wie es immer schlimmer wird.

Wenn man auch mit verschlossenen Augen ständig Angst und Sorge spürt.

Zusehends besser wird es erst, wenn man den kleinen Funken von Hoffnung und Freude

irgendwo erblicken kann, sei er auch noch so winzig klein.

Dieser Funke entzündet in uns Kräfte, um zuversichtlich den nächsten Schritt zu gehen.

Zuversicht sehen ist also die Vorstellung von Glück und Erfüllung in seinem inneren Auge.

Zuversicht geht Hand in Hand mit der Fähigkeit, niemals die Hoffnung aufzugeben.

Diesen starken Partner brauchen wir auch in unserem Leben, wo doch so oft das Zusehen traurig und müde macht.

Der Funke ist stets in uns vorhanden.

Wir müssen nur den Mut haben, ihn zu entfachen - zu einem hellen, klaren Licht, das uns den Weg zuversichtlich zeigt.


 

Was ist Glück?

Kann man Glück überhaupt beschreiben oder erklären? Oder kann man Glück nur fühlen?

Glück ist ein Zustand. Somit ist Glück eine momentane, auf den Augenblick begrenzte Situation.

Etwas, was nur in der Einzigartigkeit entsteht und schnell wieder vorbei sein kann.

Ist Glück ein Gefühl? Gefühle ändern sich.

Dann ist das Gefühl des Glückes auch nur wieder ein vorübergehender Zustand.

Vielleicht macht ja gerade das Vorübergehende das Glück aus. Ein Gastspiel und kein Dauerzustand.

Glückliche Momente genießt man oft nur dann sehr intensiv, wenn man zuvor zutiefst un-glücklich war.

Aber wir streben doch alle nach Glück! Das hält uns am Leben.

Und gleichzeitig kann es tiefe Krisen in uns auslösen, wenn wir für lange Zeit das ersehnte Glück nicht mehr spüren.

Akzeptieren, dass die meiste Zeit seines Lebens eher ein unglückliches Dasein ist?

Da gibt es noch einen Zustand zwischen Glück und Unglück.

Das ist das Atmen. Das Lieben. Das Empfangen. Das Geben.

Das (ist) Leben.

Glücksgefühle im Kopf, im Bauch oder mitten im Herzen.

Sei jederzeit darauf gefasst, Glück zu empfangen.

Sag DANKE und verschenke es.

Zum Glück gibt es so was wie Glück!


 

Baum

Wandlung vollzieht sich im Wachstum.

Wachstum bedingt seine Wandlung.

Geduld ist seine Stärke – Liebe seine Nahrung.

Der achtsame Blick beim Vorbeigehen. Die zärtliche Umarmung seines Stammes.

Das Ernten seiner Früchte. Das Atmen seiner klaren Luft.

Das Empfangen reiner Schöpfungsenergie.

Ein Geschenk.


 

Sonnenaufgänge

Mit jedem Aufgang unserer Lebens spendenden Energiekugel geht auch wieder ein neuer Tag in uns auf.

Ein Tag mit einer Mischung aus Orange, Honigmelonengelb, Aprikosenrot und Himbeerrosa.

Ein einziges strahlendes Leuchten, das uns erfüllt.

Fröhliche Sonnentage.

Manchmal gibt es Tage, als ob die Sonne vergessen hätte, für uns und in uns aufzugehen.

Der Himmel holt aus seinem Farbkasten Grau-Blau-Schwarz und weint dicke Tränen aus seinen Wolken.

Traurige Regentage.

Wenn Regentropfen und Sonnenstrahlen aufeinander treffen, erblicken wir die sieben Farben des Lebens.

Einen Regenbogen, der ein Lachen auf jedes Gesicht zaubert.

Die Sonne geht unaufhörlich und unermüdlich Tag für Tag auf - für uns.

Damit wir auch an den dunklen Tagen das satte Orange-Gelb-Rot-Rosa als energiereiche Schwingung in uns spüren.

Damit wir die Hoffnung niemals verlieren.


 

Wasser ist vollkommen

Wasser ist vollkommen – anders. Vollkommen einfach.

In sich perfekt und doch für den Verstand undurchschaubar.

In der klaren und sich spiegelnden Oberfläche erkennen und entdecken wir uns wieder.

Im Wasser spiegelt sich Wahrheit. Wie gerne wären wir wie das Wasser.

Im steten Fluss und unaufhaltsam. Sprudelnd und erfrischend.

Dahin plätschernd und sich im Kreise drehend wie ein unbeschwertes Kinderlachen.

Ein rhythmischer Herzschlag mit den Wellen eines Ozeans.

Ein Regenschauer mit seiner reinen Luft.

Wasser sprengt alle Grenzen, damit es fließen kann.

Wasser fragt nicht, warum die Erde rund ist und die Sonne scheint.

Wasser ist tolerant und großzügig. Wasser sucht sich einfach seinen Weg – so oder so.

Wird es eingeengt oder eingesperrt, wird es verändert oder misshandelt,

dann wehrt es sich auf seine Weise und zeigt uns den Weg.

Wasser überwindet das dunkle Erdreich und fließt dem Licht entgegen.

Werden wir Wasser, denn wir sind Wasser.

In gutem Fluss und - vollkommen.

 

 

,Alle Texte Copyright Birgit Matz 2005-2009

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